Depression? - nein danke
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Depressionen - was ist das?

Depression ist eine Krankheit

Die Depression ist eine Erkrankung wie Diabetes, Rheuma oder ein Beinbruch. Anders als ein psychisch gesunder Mensch findet der depressiv Erkrankte nicht selbst aus dieser Störung hinaus.

Bei den meisten Betroffenen beginnt die Depression mit unspezifischen Symptomen. Sie leiden unter Konzentrationsschwierigkeiten, einem Gefühl der inneren Leere und haben Schwierigkeiten bei der Bewältigung ihrer Arbeit im Haushalt und Beruf. Sie glauben zunehmend, den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen zu sein. Diese Beschwerden haben zur Folge, dass die Betroffenen nicht mehr so leistungsfähig sind wie zuvor. Mehr und mehr entsteht bei den Betroffenen ein Gefühl der Unfähigkeit, was noch verschlimmert wird durch das ständige Kreisen ihrer Gedanken um immer gleiche Probleme.

So werden aus zunächst harmlos erscheinenden Aufgaben schier unüberwindbare Hürden.

Viele Patienten fühlen sich von ihren Gedanken so beherrscht, dass sie eine gewisse Ohnmacht erleben. Dieses Gefühl der Handlungsunfähigkeit ist für Betroffene oft der erste Anlass, von sich aus professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Häufig sind es aber auch die Angehörigen, die den Betroffenen dazu bewegen, einen Arzt aufzusuchen.

Nicht immer stehen die psychischen Symptome bei der Depression im Vordergrund. Vielfach beginnt die Erkrankung auch damit, dass die Patienten keinen Appetit mehr haben und sich körperlich nicht wohl fühlen. Sie leiden unter diffusen, häufig schwer beschreibbaren körperlichen Beschwerden, unter Kopf- oder Rückenschmerzen, für die sie ebenso wenig wie der Arzt einen Grund finden können.

Versucht man, die typischen und vielschichtigen Symptome einer Depression zusammenzufassen und zu ordnen, so könnte das wie in der folgenden Tabelle aussehen – man unterscheidet psychische und körperliche Symptome: